Als Anhang zwei Bilder. Sie zeigen einen Einblick hinter den rechten Motordeckel auf die offenliegende Kupplung und den Anlasserfreilauf. Bild entfernt (keine Rechte)Bild entfernt (keine Rechte)
Mir ist schon etwas komisch bei dem Gedanken, das ich hier in einer Rakete sitze, welches aus den Zuschlägen an den billigsten Anbieter entstanden ist. Zitat von Neil Armstrong (Erster Mensch auf dem Mond)
Hallo Dieter,auf dem Bild sind die Lamellen im Kupplungskorb alle gleichmäßig übereinander,auf dem bild von 2015 hast du eine um ein Feld versetzt eingebaut,ist das egal?Ich frage deswegen weil ich Probleme mit der Kupplung habe ,ich habe die Lamellen aus dem Korb genommen und es sind keine Riefen oder Beschädigungen an den Lamellen oder dem Korb zu erkennen.Ich habe als Kupplungsflüssigkeit DOT4 neu drauf gemacht und entlüftet.Jetzt kommt der Knaller ,die Kupplung wird vom Geber ca 8mm auseinander gedrückt also trennt sie,von Hand kann ich jetzt alle Gänge bei aufgebocktem Hinterrad von Hand ohne Kupplung hin und her schalten,wenn ich bei eingelegtem 1Gang die Kupplung ziehe müsste ich ja eigentlich das Hinterrad von Hand drehen können ,aaaber das geht nicht ,erst im 6 Gang kann ich unter großem Kraftaufwand mit beiden Händen das Hinterrad drehen!Beim Kaltstart vor einer Tour hat sich der1 Gang mit einem Schlag bzw. Ruck einlegen lassen, hier ist aber ein schleichender Prozeß in Gang es wird immer schlimmer bei einer kleinen Ausfahrt durch die Siedlung bekam ich den 2 Gang nicht mal rein.Ich habe schon mit Otmar telfoniert aber der wußte auch nicht weiter bzw sind wir auf einem Kenntnisstand,gibt es im Getriebe so eine Art Freilaufritzel oder Ähnliches?Ich wünsche dir und deiner Familie einen schönen Sonntag,bei uns scheint die Sonne Telnr.0171 14 66 800.
Hallo Urs, Meine Vermutung (noch keine genaue Analyse) ist: Das Motoröl hat mit einer Viskosität von 15 W 50 einen verhältnismässig hohen (zähen) Wert. Durch die hohe mehrfach Beanspruchung als Getriebeöl, Motoröl und Ölbad-Kupplung ist es möglich, dass sich bei den immer glatter gefahrenen Kupplungslamellen eine sich steigernde * "Adhäsion" einstellt, die dazu führt, dass die Kupplung beim Kaltstart und einer längeren Standzeit klebt und nicht mehr richtig trennt.
* Zitat von KI : Adhäsion beschreibt die Fähigkeit von Materialien, ohne Klebstoff aneinander zu haften. Dies geschieht durch molekulare Kräfte, die als Adhäsionskräfte bezeichnet werden. Diese Kräfte wirken an den Grenzflächen zweier Stoffe und ermöglichen beispielsweise, dass Wasser an einer Glasscheibe haftet. Die Stärke der Adhäsion hängt von der Glätte der Oberflächen und den Eigenschaften der beteiligten Stoffe ab. Ein bekanntes Beispiel aus der Natur ist die Fähigkeit von Geckos, durch Adhäsionskräfte an Wänden und Decken zu haften.
Hallo Felix danke für die Erklärung,ich habe bei Stein -Dinse einen neuen Kupplungssatz bestellt ,nach einem Telefonat mit Dieter .Meine 207 hat ca 23300km runter.Ich bin mal gespannt wie sie sich dann schalten lässt.Die Bremsflüssigkeit DOT4 mache ich wieder runter ,da gibt es ein Hydrauliköl von BMW.
Moin Claus,ich habe die Kupplungslamellen nicht erneuert weil ich keinen Unterschied zu den neuen messen konnte, gerade wo ich das schreibe geht mir ein Gedanke bzw. Fehler beim messen durch den Kopf,ich habe die neuen Lamellen nicht 24 Stunden ins Öl gelegt, vielleicht sind die alten Lamellen doch etwas abgenutzt. Beim schalten gebe ich etwas Zwischengas,dann gehen die Gänge butterweich rein.Bis dann Urs.
Hallo Urs, ich bastele schon eine Weile mit Alteisen herum, bin aber kein ausgewiesener Fachmann - das mal als Vorspann. Wenn die Kupplungsbeläge stark verschlissen sind, neigt eine Kupplung dazu durchzurutschen. Das scheint nicht Dein Problem zu sein. Neue Kupplungsbeläge (wenn es die richtigen sind) schaden nicht, werden aber Dein Problem ziemlich sicher nicht beheben. Wenn die Gänge sich nicht oder nur mit Zwischengas einlegen lassen, trennt die Kupplung nicht genug. Das kann rein mechanisch sein, weil zwischen Kupplungshebel und Nehmerzylinder unten die Bewegung nicht übertragen wird. Das hast Du aber ja wohl ausprobiert und 8mm Hub muß für das mechanische Trennen reichen! Bleibt die Ölthematik. Entweder zu hoher Ölstand oder die falsche Viskosität - würde ich vermuten. Das bei kaltem Motor der erste Gang nur mit einem unangenehmen Schlag reingeht, hat meine auch und davon berichten viele. Scheint normal bei der Horex. Wenn der Motor warm ist sollte das deutlich weicher werden und die Tatsache, daß sich andere Gänge kaum einlegen lassen, hör ich zum ersten Mal. Ein möglicher Test könnte sein, ein Öl mit niedriger Viskosität zu probieren - nicht um damit eine Gewaltrunde am Nürburgring zu heizen, sondern um zu sehen, ob bei einer sanften Runde bei warmem Motor die Schalterei besser wird...?... Bin gespannt, was Du berichtest! Grüße Ulli
Moin, der 1. Gang läßt sich im kalten Zustand nur mit erhöhtem Kranfaufwand und akustischer Bestätigung bei meiner VR6 einlegen; oft macht sie dabei einen kleinen "Satz" nach vorne. Bei warmen Motor funktioniert es etwas besser, aber nicht völlig "easy". Bei den Gängen < 1 habe ich keine Probleme, weder rauf/runter oder warm/kalt.. Zwischendurch hatte ich für ein Ölwechselintervall auf 10W50 gewechselt, das Prozedere des Gangeinlegens blieb bestehen. Dafür erhöhte sich der Ölverbrauch; in der Warmlaufphase sagten hinter mir Fahrende so was wie " 2-Takter ". Bei der Hydraulikflüssigkeit habe ich noch nicht experimentiert. Bei kaltem Motor kann ich mein Moppett bei eingelegten Gang nicht schieben; das war/ist auch bei meinen anderen Krädern mit Naßkupplung so. Nur die BMWs mit Trockenkupplung haben diese Probleme nicht. Ich sehe das Problem in einer nicht optimal trennenden Kupplung.
Hallo Claus, Bei mir geht es am Besten: Moped kalt, 2 Gang rein und los. Nach ca. 1 Km ,an der ersten Ampel, funktioniert Alles, so wie es soll.( mebr oder weniger )
Gruß Dietmar
Das Schicksal hat Dich angelacht und Dir ein Geschenk gemacht: Eine Horex VR6